Geländegängiges Feuerwehrfahrzeug auf einem Waldweg am See als redaktionelles Symbolbild
Erftpost

Die Feuerwehr Erftstadt ist am Montagabend, 24. August 2026, zu einem Rettungseinsatz im Waldgebiet am Concordiasee ausgerückt. Dort hatte sich eine ältere Frau so verletzt, dass sie medizinische Hilfe benötigte und das Gelände nicht mehr eigenständig verlassen konnte. Der Einsatzort lag abseits befestigter Wege und war für einen gewöhnlichen Rettungswagen nicht erreichbar.

Die Einsatzkräfte versorgten die Patientin zunächst im Wald. Anschließend musste eine möglichst schonende Transportmöglichkeit organisiert werden. Dafür setzte die Feuerwehr ein erst vor Kurzem in Dienst gestelltes geländegängiges Mehrzweckfahrzeug ein. Mit dem Ford Ranger konnte der unbefestigte Weg bis in die Nähe der Verletzten befahren werden.

Die Seniorin wurde mit dem Fahrzeug aus dem schwer zugänglichen Waldstück bis zum Waldrand gebracht. Dort wartete bereits die Besatzung eines Rettungswagens. Nach der Übergabe erfolgte der Weitertransport in ein Krankenhaus. Nähere Angaben zur Art ihrer Verletzung oder zu ihrem Gesundheitszustand wurden nicht veröffentlicht.

Der Einsatz war zugleich eine der ersten praktischen Bewährungsproben für das neue Fahrzeug. Es wurde speziell für Lagen angeschafft, bei denen normale Einsatzfahrzeuge wegen enger Wege, weicher Böden oder unübersichtlichen Geländes an Grenzen stoßen. Neben der Personenrettung kann es unter anderem zur Erkundung bei Sturm-, Hochwasser- und Vegetationsbränden eingesetzt werden.

Das Wald- und Seengebiet der Ville stellt Rettungskräfte wegen seiner zahlreichen unbefestigten Wege regelmäßig vor besondere logistische Aufgaben. Für Spaziergänger und Radfahrer gilt: Bei einem Notruf sollten möglichst genaue Angaben zum Standort gemacht und markante Wegpunkte oder digitale Positionsdaten genannt werden.

Quelle: Radio Erft / Feuerwehr Erftstadt →
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