Spezialausrüstung bei der Bekämpfung eines Vegetationsbrandes
Erftpost

Feuerwehren und weitere Partner aus dem Rhein-Erft-Kreis haben Einsatzkräfte bei der Bekämpfung eines Vegetationsbrandes im Hohen Venn unterstützt. Die Hilfe wurde über die StädteRegion Aachen und den grenzüberschreitenden EMRIC-Verbund koordiniert. Von Samstag bis Dienstagabend stellte der Kreis Spezialgerät bereit, das für die Brandbekämpfung auf weitläufigen Naturflächen eingesetzt werden kann.

Material kam nach Angaben der Kreisverwaltung unter anderem aus Hürth, Pulheim und Bergheim sowie vom Rhein-Erft-Kreis selbst und von der Werkfeuerwehr Yncoris. Zum Paket gehörten Löschkugeln, Düsenschläuche und Kreissegmentregner. Solche Geräte verteilen Wasser gezielt auf größeren Flächen und unterstützen Einsatzkräfte dabei, Glutnester sowie eine weitere Ausbreitung des Feuers einzudämmen.

Die Feuerwehr Pulheim übernahm die Logistik und brachte die Ausrüstung in das Einsatzgebiet. Damit war nicht die Entsendung einer kompletten örtlichen Feuerwehreinheit verbunden, sondern eine abgestimmte materielle Unterstützung für die vor Ort arbeitenden Kräfte. Die Zusammenarbeit über Kreis- und Landesgrenzen hinweg zeigt, wie vorhandene Spezialtechnik bei größeren Gefahrenlagen gemeinsam genutzt werden kann.

Der Kreis will die Erfahrungen aus den Vegetationsbränden dieses Sommers auswerten. Feuerwehren aus der Region waren zuvor bereits bei größeren Bränden im Hürtgenwald sowie bei Einsätzen in Sinnersdorf, Sindorf und Oberaußem gefordert. Die Verantwortlichen sehen darin einen weiteren Anlass, Ausstattung, Ausbildung und kreisübergreifende Abläufe im Bevölkerungsschutz kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Quelle: Rhein-Erft-Kreis →
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